Dienstag, 15. Juli 2014

Mary Amato - Playlist für zwei

Infos:
Autor: Mary Amato
Verlag: dtv
Preis: (Taschenbuch) 8,95 €
Seiten: 304
Originaltitel: Guitar Notes

Klappentext:
Treffen sich zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten – Tripp, ein Außenseiter, dem seine Gitarre alles bedeutet, und Lyla, eine Miss Perfect und die beste klassische Cellospielerin der Schule. Diese beiden müssen sich nun einen Proberaum teilen. Über eine Post-it-Notiz von Lyla an Tripp, den Raum gefälligst aufzuräumen, kommen die zwei ins Gespräch. Zunächst in Form von Zetteln, dann auch per E-Mail und Handy. Lyla ist erstaunt, wie gut sie sich mit Tripp versteht – sie entdeckt ihr kreatives Potential, beginnt Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Doch davon ist ihr Umfeld alles andere als begeistert...
Textquelle: amazon
Zur Handlung:
Nach den Sommerferien nimmt Tripp's Mutter ihm seine Gitarre weg. Nur Tripp kann ohne seine Gitarre nicht leben und muss sich einen anderen Weg suchen, um an sein geliebtes Instrument zu kommen. Er schreibt sich kurzerhand für einen Proberaum ein. Leider ist er nicht der Einzige, der einen Proberaum möchte und so teilt er sich ihn mit Lyla, der besten Cellospielerin der Schule. Sie ist immer an geraden Tagen im Proberaum er an ungeraden. Als Tripp seinen Müll liegen lässt schreibt Lyla einen Post-it und Tripp antwortet kurzerhand darauf. Sie lernen sich kennen, Lyla findet immer mehr gefallen daran Gitarre zu spielen und Songs, mit Tripp zusammen, zu schreiben. Doch weder ihre Freundin noch ihr Vater sind davon begeistert, dass sie sich mit soetwas wie Tripp abgibt.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich sehr hübsch. Man sieht einen Jungen und ein Mädchen und das Allerwichtigste, die Gitarre, darauf. 
Die Charaktere waren alle sehr schön umgesetzt, hatten aber keine wirkliche Tiefe außer eben die Protagonisten. Tripp und Lyla waren mir von anfang an sympathisch. Doch leider fand ich, dass sie ihrer Rolle nicht gerecht geworden sind. Die Autorin hat diese Außenseiterrolle und Miss Perfectrolle bei den beiden Charakteren nicht wirklich herübergebracht. Für mich waren es einfach stinknormale Teenager. Lyla hätte für meinen Geschmack mehr "Tussihaft" und oberflächlicher sein müssen.
Wiederum fand ich die Aufmachung des Buches sehr schön. Es gibt keine Kapitel sondern Wochentage und man liest zwischendrin immer wieder die Post-it Nachrichten, die sich die Zwei schreiben oder einen Chatverlauf oder einen Nachrichtenverlauf. Zwischendrin bekommt man noch einen Ausschnitt von einem Song gezeigt, an dem einer der Zwei schreibt mit vereinzelten Anmerkungen. Auch die plötzliche Wendung am Ende hat mich sehr überrascht, denn damit habe ich bei den letzten Seiten nicht mehr gerechnet. Dadurch hat die Autorin dem Buch ein bisschen Spannung gegeben.
Der Schreibstil ist relativ einfach gehalten und lässt sich schnell und flüssig lesen. Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durch.
Es hat mir sehr gut gefallen. Das Buch zeigt sehr gut was Musik alles bewirken kann. Wer eine leichte Lektüre für Zwischendurch sucht oder Musik/Musiker mag ist hier an richtiger Stelle, aber auch jeden Anderen kann ich dieses Buch empfehlen.

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